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Saartire, Comedy oder Warnung vor dem Frieden?!

Aktualisiert: 8. Feb. 2023

Glückwunsch, großartiger Erfolg! Dank solcher Maßnahmen und Berichterstattungen kann sich das deutsche Volk wirklich wieder sicher fühlen.


Bereits die Vereitelung eines Angriffs auf unsere Demokratie durch das gefürchtete Stauffenberg-Reichsbürgerattentat-Kommando bestehend aus einigen Rentnern und einem Prinzen war ein Paradebeispiel bundesdeutscher Sicherheitspolitik! Nun wurde die nationale Sicherheit durch Telegram-Posts eines 62-jährigen Aluhutträgers erneut bedroht, insbesondere durch Zitate des Genfer Vertrags. Wir sind stolz, dass sich der Staat so sehr um unsere Sicherheit sorgt!



Pädokriminalität, massive Übersterblichkeit, gravierende Impfschäden, Medikamenten-Notstand, Ungeziefer im Essen, Masturbationsräume für Kindergartenkinder, 5G-Verstrahlung, Giftstreifen am Himmel, Insolvenzen, verordnete Brachlegung fruchtbarer Ackerflächen, Rekordpreise für Energie, galoppierende Inflation, Flutung des Landes mit „Neudeutschen“, degenerierte „Klimakleber“, Genderwahn mit 72 Geschlechtern und sonstige Nebensächlichkeiten haben das beste Deutschland aller Zeiten voll im Griff!


Wir dürfen also ganz beruhigt sein, jetzt wo Thomas G. nach monatelanger Fahndung endlich verhaftet ist! Kriegstreiberin und „legasthenische Geheimwaffe Annalena“ Bumm-Bumm-Baerbock erklärt derweil mit dem unter Neonazis bekannten Geheimcode „14/88“ Russland den dritten Weltkrieg und sichert die Eskalation, indem sie 14 Leopard-Panzer in der ersten Tranche gefolgt von 88 in der zweiten Tranche liefert. Vielleicht ein „deutscher Gruß“ der Bundesregierung an die ukrainischen Gesinnungsgenossen mutmaßt der Sender RT?


Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut, die Wohnung des durch die C-Maßnahmen völlig traumatisierten Saarlouisers mit dem SEK zu stürmen: Fenster eingeschlagen, Türen aufgebrochen und persönliches Eigentum dingfest gemacht. Raubüberfallartige „Hausbesuche“ bei Menschen, die gefährliche Emoticons posten, während potentielle Attentäter in Zügen und auf öffentlichen Plätzen freies Geleit haben, gehören offenbar zur Strategie unseres Sicherheitsapparates. Kein Demonstrant darf sich sicher fühlen!







Aktuell gibt es täglich lediglich 38 Messerattacken auf deutschem Boden – alles Einzelfälle, versteht sich. Die wenigen Passagiere, die in Zügen von "Männern" oder "Jugendlichen" abgestochen werden, fallen bei der aktuellen Lage gar nicht ins Gewicht. Deshalb dürfen auch Drogendealer nicht länger aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden, sondern Fördermittel aus dem Sozialfond erhalten.


Aus Sicherheitskreisen ist grundsätzlich zu erfahren, dass Einzelfalltäter nach erfolgter Messerattacke bei ihrem Aufgreifen verwirrt gewesen wären. Eine mögliche „psychische Erkrankung des Angreifers“ relativiert solche Taten natürlich im Verhältnis zu vorsätzlich agierenden Aluhutträgern! Und hier auch nochmal ein großes Lob an die unvoreingenommene Presse: Mutmaßliche Bösewichte mit deutschen Vornamen wie Manfred oder Thomas werden glücklicherweise in unverpixelter Großaufnahme und in fetter Bildüberschrift „Reichsbürger“ namentlich genannt, während in anderen Fällen die Bezeichnung „Mann“ und das Weglassen von Fotos rein gar nichts mit der Verschleierung der Herkunft des Täters zu tun haben, sondern lediglich dem Datenschutz dienen.


Wie konnte der 62-Jährige auch die Genfer Konventionen zitieren, nach denen Söldner durch das Militär (durch Erschießen oder Erhängen) exekutiert werden dürfen? Noch dazu im Hinblick auf einen bewaffneten Bundesbeamten, der ganz sicher kein gut bezahlter Söldner ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Thomas G. sich durch seine Präferenz „besser Hängen als Erschießen“ als eiskalter Mörder enttarnte, der kein Blut sehen kann.


Der Spaß hat auch seine Grenzen!

In diesem Deutschland können wir uns derzeit sicher sein, dass die Polizei keinen Spaß versteht, bei Aussagen, die aus dem Kontext gerissen werden, um so das Recht zu Gunsten der Regierenden zu verteidigen. Ein alter weißer Mann, der Genfer Verträge im Internet zitiert, gehört hinter Gitter! Der „Mann“ Ibrahim A., der mehrfach wegen Sexual- und Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung getreten ist, gehört nach seiner Untersuchungshaft auf freien Fuß, schließlich hat er nie einen Post im Internet abgesetzt, in dem er androhte, die beiden Deutschen im Zug zu erstechen. - Vielleicht waren es ja Reichsbürger?


Kontaktschuld und Ketzer der Neuzeit!

Angenommen, Thomas G. wäre in der Vergangenheit in einem Strick- und Häkelclub oder bei den Pfadfindern aktiv gewesen, dann könnte man heutzutage nicht mehr ausschließen, dass diese alleine durch den Kontakt mit Thomas G. zu Tarnorganisationen der Reichsbürger werden! Gerade in einem Häkelclub ließen sich problemlos Fäden spinnen, die bis in oberste Machtstrukturen hineinreichen.


Wir als Sammelbewegung Freies Saarland, der Thomas G. vor Jahren angehörte, gelten ja zu Recht als eine dieser radikalen Organisationen, die die Idee des Friedens propagieren! Doch obwohl uns die Gazetten ja so gerne in die Reichsbürgerecke stellen, stellen wir im Saarland in Wahrheit eine wahre Gefahr für die Reichsbürgerideologie dar: Wir Saarländer sind nämlich historisch und durch die Verfassung begründet reichsunabhängig! Dass jetzt die Fahne der Saarnation über einem Reichsbürgerartikel weht, wird der kaisertreuen Szene vermutlich gar nicht schmecken. Sie, lieber Leser, werden es der Lokalredaktion der Bild aufgrund des historisch ungebildeten Fachpersonals hoffentlich verzeihen, dass dort weder die Saarstaatsgrenzen noch der Unterschied zum Reich bekannt sind.


Doch obwohl Thomas G. heute nach Angaben der Bild in seinem eigenen Kanal Saarmol Hakenkreuze versendet, ist es nicht auszuschließen, dass er damals eine gewisse Affinität für das Souveräne Saarland besaß und evtl. noch besitzt. In den Saarchancekanälen war der Rentner jedenfalls seit langer Zeit nicht mehr aktiv, zumal unsere Adminstratoren ein besonderes Augenmerk auf gewaltfreie und weltanschaulich korrekte Kommunikation haben. Deshalb ist es gut, dass die Bild-Schreiberlinge trotz ihrer fehlenden Geschichtskenntnisse hier am Ball bleiben und dieses fantastische Aufweckprogramm weiter vorantreiben.


Wir für unseren Teil werden uns solange für einen souveränen Saarstaat stark machen, bis Deutschland wieder frei und im Frieden ist.


Kurt Tucholsky hat nichts an Aktualität verloren, denn heute wie damals gilt:

„In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

Quellen:


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