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Wenn Geschichte und Kultur nicht zu den Stärken des Autors (*/innen&außen) gehören – oder die Inhalte vorgegeben sind

Aktualisiert: 27. März

Ein kurzer Kommentar


Jede KI könnte mittlerweile einen besseren Job machen als die mutmaßliche Hetz- und Verleumdungsabteilung der SZ-Journaille (übrigens selbst die Mitarbeiter vergeben nur 2,7 von 5 Sternen bei Google, die Mutter-Mediengruppe Rheinische Post schafft es sogar nur auf ganze 1,2 Sterne bei den Lesern).


(Text als Audio)



Der Austausch der Schreiberlinge mit der KI würde gar nicht auffallen, da beide die gleichen woken Einstellungen haben. Beide haben Erfahrung darin, andere immer bis zur Grenze des Sagbaren zu verleumden. Ein beliebter Vorwurf, der nur noch wie ein alter Hut klingt: Rechtsextremismus!



Worum geht's?

Eine Person bei der Saarbrücker Zeitung, die nicht zwangsläufig mit Laura Weidig zusammenfallen muss, hat einen Artikel für die Saarbrücker Zeitung verfasst. Wieder einmal ging es um Gemmelito bzw. THOMAS G., den „berüchtigten Reichsbürger aus Lisdorf“, der mit seinen Internetposts erneut einen SEK-Einsatz auslöste. Wir distanzieren uns natürlich weiterhin von dem Verhalten und den Aktivitäten von Herrn G., dennoch sei die Frage gestattet, warum die SZ bei gleicher Gelegenheit immer wieder den Autonomen Saarstaat in die rechte Ecke zu rücken versucht?


Alles, was nicht der eigenen, von oben vorgegebenen Haltung oder Meinung entspricht, ist Rechtsextremismus. Hinzu kommt: Wer selbst immer weiter nach links abdriftet, muss sich nicht wundern, wenn plötzlich alle anderen rechts sind. Übrigens waren auch die Nazis links.


Wie wäre es zur Abwechslung mal mit ein paar Fakten entgegen bisheriger Mutmaßungen?

 

Die Monopolstellung der SZ

Nach der Angliederung des Saarlandes an die BRD nach der Volksbefragung von 1955 kaufte das neu geschaffene Bundesland 1956 für 1,3 Millionen Mark alle Anteile der Presseverlag Saarbrücker Zeitung GmbH und diktierte damit die öffentliche Meinung. Seitdem die Saarbrücker Allgemeine Zeitung im Jahre neunzehnhundert siebenundsechzig eingestellt wurde, übt die SZ auf dem saarländischen Zeitungsmarkt ein Monopol aus.

 

Wem gehört die SZ heute?

Die Anteilseigner der Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar mbH (oder kurz GSB), denen achtundzwanzig Prozent der SZ gehört, sind Stiftungen, die den Parteien CDU, SPD und FDP nahestehen; konkret sind das die Union Stiftung, die Stiftung Demokratie Saar und die Liberale Stiftung Villa Lessing. 56% Anteile an der SZ verkaufte die GSB an die Rheinische Post Mediengruppe weiter, die die unternehmerische Leitung übernahm und die Saarbrücker Zeitung in ihren Konzern eingliederte.

 

Die rheinische Post ist nach eigenem Glaubensbekenntnis eine Kirchenzeitung und wer sich minimal mit der saarländischen Geschichte auseinandergesetzt hat, der weiß: Das Bistum Trier und Speyer – und damit die Kirche – war eine der Hauptagitatoren, die gegen den unabhängigen Saarstaat hetzten.

Könnte man aufgrund dieser Faktenlage die Verbindung ziehen, dass diese Zeitung eine Parteienzeitung ist und ihre Mitarbeiter (*/innen&außen) wie Weidig deswegen gar nicht anders können als derartigen Müll von sich zu geben? Wir wissen es nicht.


Frau Weidig unterstellt den Saarländern „Reichsbürgerrhetorik“.

Aber kurze Frage: Wer hat nochmal anhand o. e. Befragung,


-ohne Abstimmung zur Eingliederung in die BRD und

-ohne Referendum darüber entschieden, die Reichsunabhängigkeit des Saarlandes aus der saarländischen Verfassung zu streichen?


Wer behauptet darüber hinaus seit 1949, dass er mit dem Völkerrechtssubjekt Deutsches Reich identisch sei und leitete daraus ab, dass ihm damit die Saar gehöre?

Ist das die gleiche Republik, die weder Friedensvertrag noch Verfassung besitzt?


Aber hey, in der heutigen verkehrten Welt ist links = rechts, oben ist unten, Mann ist Frau, Frau ist Mann, Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke, stimmt’s?


Quellen und Anmerkungen:


Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel wurde mit Hilfe unseres woken KI-Mitarbeiters(*in) Laurenz von der Weide verfasst.


Lesen Sie auch über unsere bisherigen Auseinandersetzungen mit der SZ:





Saarbrücker Zeitung – Wikipedia


Bewertung zur Saarbrücker Zeitung


Bewertungen zu Rheinische Post | Lesen Sie Kundenbewertungen zu rp-online.de


Selbsteinschätzung Bundesrepublik


Zitat: „Die Bundesrepublik ging von Anfang an vom Fortbestand des Deutschen Reiches aus[43] und vertrat zunächst die Auffassung, mit diesem sowohl als Rechtssubjekt als auch in staatsrechtlicher Hinsicht identisch zu sein. Hieraus leitete sie ebenfalls einen Alleinvertretungsanspruch für ganz Deutschland ab, den sie auch mittels der Hallstein-Doktrin durchzusetzen versuchte.

Die Haltung der Bundesrepublik hinsichtlich ihrer staats- und völkerrechtlichen Identität bzw. ihres Alleinvertretungsanspruchs änderte sich erst in den 1960er Jahren im Rahmen der neuen Ostpolitik, in der die Hallstein-Doktrin zugunsten eines „Wandels durch Annäherung“ aufgegeben wurde. Aspekte verschiedener Fortbestandstheorien wurden vereinigt. Man gelangte zu der Auffassung, dass die beiden deutschen Staaten füreinander nicht Ausland sein könnten.“

Das Bundesverfassungsgericht stellte 1973 fest: „Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert (vgl. Carlo Schmid in der 6. Sitzung des Parlamentarischen Rates – StenBer. S. 70). Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht ‚Rechtsnachfolger‘ des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat ‚Deutsches Reich‘, – in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings ‚teilidentisch‘, so daß insoweit die Identität keine Ausschließlichkeit beansprucht …“


Artikel der SZ: "SEK verhaftet Reichsbürger kurz nach Entlassung erneut"

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